Bio-Jungpflanzen in Hamburg

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Im Freiland sind unsere tiefliegenden Marsch-Böden mit Wasser gesättigt wie ein nasser Schwamm.

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01. Juli 2007

Regen, Regen, Regen

Durch das kühle und regenreiche Wetter der letzten Wochen haben wir im Gemüseanbau große Schwierigkeiten. Im Freiland sind unsere tiefliegenden Marsch-Böden mit Wasser gesättigt wie ein nasser Schwamm.

Die Pflanzen auf den Feldern haben seit Tagen "nasse Füße". Dadurch ist der Boden kalt und enthält zu wenig Luft. Bei Salaten und Kohlrabi leidet die Qualität, junge Saaten und Pflanzungen wie Möhren und Spinat vertragen die Nässe überhaupt nicht und gehen ein. Neue Aussaaten und Anpflanzungen können aufgrund der durchnässten Böden zurzeit nicht ausgeführt werden. Aus diesem Grund wird die Ernte geringer und bei einigen Gemüsearten wohl total ausfallen.

In den Glashäusern und Folientunnel haben wir zum Glück ein Dach über dem Kopf. Hier sorgt die ungewohnt sonnenarme, kühle Zeit für eine erhöhte Krankheitsanfälligkeit der Pflanzen. Die erwarteten Erntemengen, vor allem bei den Tomaten, Gurken, Zucchini, Paprika und Auberginen verzögern sich und fallen viel kleiner aus als geplant.

Allein den Schnecken gefällt dieses feuchte Wetter, sie vermehren sich prächtig und knabbern genüsslich an den Gemüsepflanzen.

Wir hoffen auf trockeneres Wetter, um für die diesjährige Gartensaison die letztmöglichen Pflanz- und Saattermine für das Herbstgemüse noch nutzen zu können.

Mit nassen Füßen und feuchten Grüßen aus dem Gemüsebeet.

Thomas Sannmann