Bio-Jungpflanzen in Hamburg

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Die längeren Tage und die starke Sonnenkraft sorgen bei den im Gewächshaus gepflanzten Minigurken für ein rasantes Wachstum.

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18. März 2010

Frühlingsstimmung in den Gewächshäusern

Wenn sich jetzt die Märzsonne öfter am Himmel zeigt, fühlen Mensch, Tier und Pflanze bereits ihre wohltuende, wärmende Kraft. Die ersten Radieschen sind fertig – appetitlich rot anzuschauen und besonders mild im Geschmack - und eröffnen nun das Frühlingsangebot der Gärtnerei Sannmann.

Durch den langen und starken Winter sind leider einige Feldsalat- und Posteleinpflanzen in den Folientunneln der Gärtnerei erfroren. Auch den neuen Salatkulturen war es zum Wachsen zu kalt und es gab bei Picanto, Hirschhornwegerich, Agano, Mizuna Rübstiel und Betasalat einen Erntestopp. „Der ungewöhnlich lange Winter war hart für uns. Nun ist er schnell vergessen, denn wir Gärtner haben im Eiltempo viele Ernte-, Pflanz- und Pflegearbeiten nachzuholen" meint Markus Walkusch-Eylandt, Gärtnermeister und Produktionsleiter in der Demeter Gärtnerei Sannmann.

»Gurkenpflanzen können täglich bis zu 15 cm wachsen.«— Gärtnermeister Markus Walkusch-Eylandt

Die längeren Tage und die starke Sonnenkraft sorgen bei den im Gewächshaus gepflanzten Minigurken für ein rasantes Wachstum. „Gurken brauchen es immer schön kuschelig warm und sonnig, dann können die Pflanzen bis zu 15 cm täglich wachsen“, erklärt der Gärtnermeister. Bis nach Ostern die ersten Minigurken zur Ernte kommen, ist eine aufwendige Pflege notwendig: Mehrmals wöchentlich werden die Triebe an einer Schnur hochgebunden, bis die Pflanzen sich in ca. drei Meter Höhe gewunden haben. Zu Anfang ist es wichtig, die Seitentriebe und einige Früchte regelmäßig zu entfernen, damit die Pflanzen in ihrem vegetativen Wachstum gestärkt werden und später kräftig genug sind, viele leckere Minigurken-Früchte zu tragen. Mit den ersten Salatgurken rechnet Markus um den 15. April.

In der zweiten Märzwoche brachte unsere Jung-Kuh Marta ihr erstes Kälbchen zur Welt. Der kleine Stier wurde gleich zum Sorgenkind, weil er recht schwach zur Welt kam und seine junge Mutter kaum Milch für ihn hatte. Zum Glück fand der kleine Kerl in der Gärtnerstochter und angehenden Tierärztin Ines Sannmann eine „Ersatzmama", die ihn mit der ersten gehaltvollen Kuhmilch („Biestmilch") aus der Nuckelflasche fütterte. Da dem Kleinen die Mutterwärme fehlte, musste für das Neugeborene Ersatz geschaffen werden: Gegen die empfindliche Kälte hüllte Ines den kleinen Stier in einen dicken Pullover und ein Deckenplatz an der Heizung wurde sein Schlafplatz.

Die ersten drei Lebenstage des kleinen Stieres verliefen dramatisch und es war nicht klar, ob wir ihn retten könnten. Nach zwei Wochen intensiver Pflege und liebevollen Streicheleinheiten von unseren jungen Gärtnerei-Mitarbeitern steht das Kälbchen jetzt auf sicheren Beinen bei seiner Mutter im Stall. Wir haben den kleinen Kerl „Jim" getauft, nach seinen Rettern Jan, Ines und Markus.

In den nächsten Wochen erwarten wir noch zehn kleine Kälbchen, die das Licht der Welt erblicken sollen.

 

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